Festivals in NRW

Das Jazzfestival am Hellweg |

Take 5

Lünen, 13.10.2017 | Wenn in Deutschland von Jazz die Rede ist, denkt man zuerst an kulturelle Hochburgen wie Berlin oder Köln. Doch wer wirklich guten Jazz sucht, der sollte den Scheinwerfer von heute bis zum 26.11. auch auf NRW richten.

Neben den Großstädten Köln und Düsseldorf mit ihren Szenen spielt gerade die Hellweg-Region immer mehr in der vordersten Reihe mit. Doch der Hellweg ist mehr als ein Hidden Champion des Jazz. Dass der Jazz hier lebendiger ist als vielleicht anderswo, haben die Take-5-Festivals der letzten Jahre gezeigt. Zu verdanken ist dies vor allem der Vielfältigkeit des Konzertangebots, den internationalen Austauschprojekten sowie der intensiven Nachwuchsförderung.

Diesmal hebt Take5 hervor, wie wichtig die Hellweg-Region für den ambitionierten Jazz-Nachwuchs ist. Die tägliche Arbeit, die Musikschulen, Künstler und Bildungsprogramme des Landes NRW leisten, trägt beachtliche Früchte. Musiker und solche, die es werden wollen, kommen zusammen, lernen von und mit Künstlern, konzertieren und erhalten für ihre Leidenschaft Preise. Die „Hellway2High“ BigBand, ein generationsübergreifendes Projekt um Patrick Porsch, erhielt 2017 den renommierten „WDR Jazzpreis“ in der Kategorie „Nachwuchs“. Und Uli Bär, Leiter des konzertpädagogischen Programms „ABC Jazzband“, wurde zum Symposium der Messe Jazzahead in Bremen eingeladen, um seine Arbeit einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Beide Projekte sind regelmäßiger Bestandteil im Programm des Festivals. Zudem wird Matthias Nadolny – einer der wichtigsten Saxofonisten in NRW – mit einem „Jazz-Portrait“ gleich an mehreren Tagen und mit verschiedenen Gästen vertreten sein.

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