diary of jazz

#27 "Avant Folk" |

Neues aus Norwegen

Text: Karl Lippegaus | Fotos: Frode Haltli

Köln, 01.06.2018 | “Gesundheit ist der größte Reichtum, die größte Befriedigung, so wie Alleinsein die beste Beziehung ist. Die Freiheit zu spüren, die der Tatsache entspringt, dass man weiter in der Lage ist, Fehler machen zu können – das heißt nicht die Menschlichkeit verleugnen, sondern sie willkommen zu heißen. Kein Akt der Freundlichkeit ist zu gering.” (Christian Tybring-Gjedde, norwegischer Philosoph und Bergsteiger)

Der Kinogänger kennt ihren eigenartigen Klang aus "Der Herr der Ringe" und "Fargo", auch in Werner Herzog-Filmen ist die Hardanger-Fiddle manchmal diskret präsent. Rockfans begegnete sie als Zweitinstrument des Gitarristen David Lindley. Doch erst durch Improvisationskünstler wie Nils Økland wurden auch Jazzhörer verstärkt auf sie aufmerksam. Hoffentlich wird's nicht schon wieder eine Mode, was jetzt mit diesen allein optisch schon sehr reizvollen Instrumenten passiert! Die Melodien für sein erstaunliches Album "Ǻra" steuerte Erlend Apneseth bei, ein ganz erstaunlicher junger Fiddler aus dem Südwesten Norwegens. "Tundra", "Saga", "Oyster" oder "Undergrunn" heißen seine in Freiräume des Imaginären vorstoßenden Erkundungen. Angereichert durch Live-Sampling und Baritongitarre von dem fabelhaften Stephan Meidell, und auch die Trommelkunst von Øyvind Hegg-Lunde ist subtil und unverzichtbar. Apseneth/Meidell/Hegg-Lunde sind ein echtes Kollektiv, aber wenn Erlends Fiedel ertönt, entsteht eine oft magische Spannung. Ein Tuning für die norwegische Geige heißt übrigens "graulichternd". Wenn der Fiddler die Nacht mit verschiedenen Stimmungen durchlebt hat, findet er beim Anbruch des neuen Tages das magische "greylighting".

Der Besitzer des norwegischen Labels Hubro, bei dem die hier vorgestellten Alben seit vielen Jahren in Hülle und Fülle erscheinen, heißt Andreas Meland. "Ich denke oft, ich bin sehr privilegiert, dass ich meine eigene Plattenfirma habe. Manchmal schicken mir Leute Musik, und ich komme nicht umhin, sie immer und immer wieder zu hören, obwohl es noch vieles andere gibt, was ich mir anhören sollte. So reagierte ich auf Erik Honorés erstes Album 'Heliograph'."

Schon früh begann Frode Haltli mit der Erkundung eines unbekannten Terrains. Mit seinem schweren Instrument setzte sich der zierlich wirkende blonde Junge – wie die Franzosen sagen „mit dem Hintern zwischen zwei Stühle“. Er war das jüngste Mitglied in einer Tanzkapelle – zusammen mit einem Förster, einem Landwirt, einem Schreiner, einem Kaufmann und einem Dorflehrer. Aber da hatte er bereits klassischen Unterricht bekommen, denn schon als 11-jähriger interpretierte Frode Haltli Werke zeitgenössischer skandinavischer Komponisten.

Nördlich von Trondheim in Levanger war er 1975 zur Welt gekommen. Mit sechs Jahren hatte er angefangen Akkordeon zu spielen, als seine Familie in ein Dorf im Osten Norwegens gezogen war. Gemeinsam mit seinem Bruder Marius, der Trompete gelernt hatte, traten sie als Duo öffentlich und in norwegischen Rundfunk- und Fernseh-Studios auf. Als 17-jähriger Teenager setzte Frode Haltli seine Studien bei einem großen klassischen Akkordeonspieler fort, der Mogens Ellegaard hieß und von 1935-95 gelebt hat. Er war es gewesen, der Komponisten der Gegenwart in Norwegen animiert hatte, Werke für Akkordeon zu schreiben; auch Stücke von Sofia Gubaidulina und Iannis Xenakis eignete sich der 19-jährige Schüler für seine Aufnahmeprüfung am Konservatorium in Oslo an. Dieses Studium füllte die zweite Hälfte der 90er Jahre für ihn aus.

1998 ging Frode Haltli für zwei Jahre ans Konservatorium nach Kopenhagen. 2001 wurde er als norwegischer Musiker des Jahres gewählt und präsentierte neue Werke für sein Instrument, u.a. von dem fantastischen dänischen Komponisten Bent Sørensen (Jahrgang 1958), der nicht nur für Akkordeon wunderbare Stücke geschrieben hat. Zusammen mit Teodore Anzellotti gehört Frode Haltli heute zu den maßgebenden Musikern, die dieses Instrument aus der populären Musik vieler Länder und Kulturen herausgeholt und zu einem wichtigen Klangerzeuger in der Neuen Musik gemacht haben. Doch Haltlis musikaler Horizont reicht noch weiter und - von der improvisierten Musik her kommend - muss man dies betrffend in einem Atemzug mit dem Schweden den in Süddeutschland lebenden Franzosen Jean-Louis Matinier nennen.

Der freie Blick und Umgang mit den verschiedensten Musiktraditionen gehört zu den frappierenden Merkmalen, der künstlerischen Handschrift Frode Haltlis. Die Neugier, das Verlangen nach ständigem Experimentieren, aber auch das Bedürfnis nach direkter Kommunikation mit dem Hörer sind ihm ein zentrales Anliegen. Haltlis Repertoire ist so aus dem intensiven Dialog mit den vielen Komponisten entstanden und gewachsen, die im Laufe von dreißig Jahren seine Wege kreuzten. Zu ihnen gehört auch der wunderbare Bratschist Garth Knox.

Nennen wir hier nur einige der Gruppen und Projekte, mit denen Frode Haltli über die Jahre gearbeitet oder kooperiert hat: Da war einmal die Gruppe POING mit Akkordeon, Saxofon und Kontrabass, deren Musik zwischen neuen und traditionellen Formen oszilliert. Dann gab es RUSK, eine Gruppe mit einer Sängerin, die traditionelle Musik aus Frodes Heimat erkundet hat. Aber auch improvisierende Ensembles waren für ihn immer sehr wichtig: zum Beispiel große Ensembles wie THE SOURCE mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Saxofonisten Trygve Seim. Mit Garth Knox nahm er sein grossartiges Soloalbum „Passing Images“ auf, das 2007 erschienen ist. Jetzt verblüfft Haltli aufs neue mit einer für ihn unüblich großen Besetzung: zehn Musiker haben das aktuelle Album "Avant Folk" aufgenommen, eine seiner bisher gelungensten Platten.

„Es ist noch zu früh, um einen musikalischen Durchbruch bei Frode Haltlis Generation aufzuzeigen,“ schreibt Erland Kiösterud, „aber es gibt keinen Zweifel daran, dass die gerade sich ereignende, einzigartige Ausweitung der Grenzen in der heutigen Musik Norwegens den Boden bereiten wird für neue musikalische Landschaften; und die Zeit wird zeigen, wie bisher ungehörtes Klangmaterial sich öffnen wird.“

1651 erfand ein Mann namens Jonsen Jaasted in der norwegischen Stadt Hardanger eine abgewandelte Version der Fiedel zu entwickeln, mit zusätzlichen vier oder fünf Resonanzsaiten zusätzlich zu den vier Saiten der herkömmlichen Geige. Heute ist die Hardanger-Fiddle die Ikone der norwegischen traditionellen Musik. Eine rundliche, schmale achtseitige Geige, die in der norwegischen Folkmusik verwendet wird. Obwohl sie zum Beispiel durch die Werke Edvard Griegs berühmt wurde, gab es auch orthodoxe Christen in Norwegen, bei denen sie als Teufelsinstrument verschrien war. Vom 18. bis hinein ins 20.Jahrhundert wurden viele dieser Fiedeln von der Kirche zerstört. Dieser dunkle Aspekt ihrer Geschichte hat besonders in den letzten Dekaden viele junge Musiker bewegt, sich mit der Saga der Hardangerfiedel intensiv zu beschäftigen.

Wer seinen Geigenunterricht in schlechter Erinnerung hat, kann sich trösten mit der Kunst des jungen norwegischen Folkgeigers Gjermund Larsen, der u.a. in der Band des Trompeters Mathias Eick mitwirkt wie auf dem neuen Album “Ravensburg”. Larsen läßt sein Instrument so geschmeidig und gefühlvoll klingen, als sei's ein Kinderspiel gewesen, eines der schwersten Instrumente der Welt erlernt zu haben. 2002 war Larsen, heute Vater von vier Kindern, der jüngste Geiger, der jemals den Wettbewerb im traditionellen Folkfiedeln gewonnen hatte. 2001 wurde er für einen norwegischen Grammy nominiert. Darüberhinaus ist er auch noch ein origineller Komponist, wie diverse Jurys bislang fanden. „Die Menschen in Norwegen sind alle sehr speziell. Du kannst in jeder Region Besonderheiten finden. Wir in Trøndelag in Mittelnorwegen wirken eher träge. Es gibt bei uns einen schönen Ausdruck: sich langsam beeilen.“

Es heißt, sein Interessensgebiet sei (Zitat) “neue, zeitgenössische und originale Folkmusik” - was immer das heißen soll. Dass sich in den schwer zugänglichen Dörfern der Gebirgstäler Norwegens ein uraltes musikalisches Wissen erhalten und es nicht durch vor allem westliche Einflüsse von außen verwässert oder gar zerstört wurde, wie etwa in Frankreich, bietet jungen Künstlern wie Gjermund Larsen reichlich Stoff für ihre Musik heute. Mit seinen beiden Mitspielern berufen sie sich vor allem auf die Klangwelten der Region Trøndelag.

Nils Økland, der vor zwei Wochen 56 Jahre alt wurde, ist ein eminent wichtiger norwegischer Geiger und musikalischer Denker, der seinem traditionellen Instrument, der Hardangerfiedel, neue Horizonte eröffnet hat. Der (ich denke an meine Interviews mit dem Pianisten Bobo Stenson) wortkarge Nils Økland spricht am liebsten durch seine Musik zur Welt. Seit etwa 30 Jahren setzt er seine Musik konsequent der Vermischung mit experimentellen Richtungen aus; er leuchtet die Grauzonen zwischen Neo- oder Avant-Folk, der Improvisationsszene und der Elektronik aus. Wobei aus der Reibung zwischen archaischen und modernen Klangwelten die Musik seiner Gruppe, die er 1982 nennt, ihre ganz besondere Faszination bezieht. Die Formation des Hardangerfiedlers besteht seit 2009. Økland erfand übrigens 2011 eine interessante Flaschenpost: The Bottlemail Project. Das heißt 15 Kopien eines neuen Albums wurden auf USB-Sticks in Flaschen gesteckt und von Bergen aus ins Meer geworfen.

1982 sind Nils Okland, Hardanger-Fiedel, Sigbjørn Apeland, Kirchenorgel und Harmonium sowie Øyvind Skarbø – Schlaginstrumente. Okland ist Folkmusiker. Apeland hat angeblich Norwegens einzigen Doktortitel in Musikethnologie. Und Skarbø unternahm u.a. Reisen nach Nigeria und Cuba, um sein Wissen über die Trommelkunst zu erweitern. Manchmal spielt der Organist auch Klavier und der Geiger singt. Ihr Ziel ist, sich und ihr Trio beständig weiterzuentwickeln, alle drei haben eine starke Neigung zum Improvisieren und möchten das Publikum in ihren Konzerten überraschen. Ungewöhnlich an diesem Trio ist nicht nur die Instrumentierung, durch die sie eine ganz eigene Klangwelt schaffen: sie erreichen auch einen hohen Grad des Aufeinanderhörens, um dadurch manchmal obskure Terrains zu erforschen. Mit subtilen, manchmal beim ersten Hören kaum merklichen Verschiebungen und Öffnungen. Die Stücke tragen keine Titel, um schon gar keine Vorabassoziationen zu wecken, sondern ergebnisoffen und spontan zu musizieren, um die gängigen Konventionen zu umschiffen.

Ein Kritiker verglich die norwegische Gruppe 1982 mit den frühen Pink Floyd oder Minimalisten wie Terry Riley und John Cale. Manchmal spiele der Geiger Nils Okland "wie ein Besessener, indem er lange, arabeske, östlich orientierte Linien erfinde, die sich immer weiter fortsetzen." Der Kritiker des britischen Guardian nennt sie Klangmaler. Der Independent On Sunday-Kollege ergötzt sich an "Atmosphären, die zu verschiedenen Zeiten mittelalterliche, liturgische Musik suggerieren, Finger-im-Ohr-Folmusik und The Velvet Underground – eine ziemlich gute Kombination."

"Abstrakte Collagen muten manchmal wie Feldaufnahmen an: wie wenn jemand mit einem Boot durch nebelverhangene Fjorde rudert. Eine Ähnlichkeit zur keltischen Musik ist auch da. Es ist ein Soundtrack wie für Mysterien." Weite Landschaften öffnen sich dem Zuhörer, leere Räume der Phantasie tun sich auf. Oder sie klingen wie ein "Geschichtenerzähler, der einem etwas ins Ohr flüstert," so die Zeitschrift Folkworld.

Erik Honoré macht nicht nur Musik, sondern hat auch drei Romane veröffentlicht. Zusammen mit dem Sampling-Artisten Jan Bang ist er künstlerischer Leiter des innovativen Punkt Festivals in Kristiansand. Hingegen sind die Mitglieder des Trios Cakewalk noch in zahlreichen anderen Bands parallel aktiv: so hat der Keyboardmann Øystein Skar aus Vinstra eine eher klassische Vorbildung; er ist Komponist von Werken für Solopiano und Orchestermusik. Der Gitarrist von Cakewalk, Stephan Meidell, wuchs in Kristiansand im Süden Norwegens auf. Er lebt - nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Amsterdam, wo er aufs Konservatorium ging – heute in Bergen. Wie das fast typisch ist für viele der jungen norwegischen Musiker, die Sie hier hören: auch Meidell hat nicht nur in einem Musikgenre seine Erfahrungen gesammelt. Er hat Jazz gespielt, sich in Pop- und Rockbands umgetan und in dem was, man in Norwegen gerne als Sound Art und in Köln als Soundgefrickel bezeichnet: eine dieser Formationen hat den poetischen Namen 'Krachmacher' – eine andere nennt sich übersetzt "Vanille-Aufstand", weiß der Teufel warum. Der dritte im Bunde bei Cakewalk ist, gebürtig aus Surnadal – er ist von Hause aus ein 100%iger Rocker, lebt in Oslo und hat für zahllose Bands getrommelt; heute vor allem im Trio der höchst originellen Gitarristin Hedvig Mollestad. Honorés Musik speist sich aus den verschiedensten Quellen oder Skizzen, etwa mit seiner alten Gibson-E-Gitarre von 1959, mit Samples aus Konzerten, und völlig neuen Dingen, die zusammen allmählich bei der Arbeit im Heimstudio The Green Room in Oslo einen Erzählfaden bekommen, Samples gekoppelt mit Synthesizern und Studioequipment. In seinem Heimatort, der kleinen, etwas verschlafenen Stadt Kristiansand, gab es nie eine Musikerszene, sondern mehr eine Gemeinschaft von Leuten, die jenseits aller Musikgenres hier und da gemeinsam an etwas arbeitete. Gemeinsam mit Jan Bang gründete Erik Honoré dort das alljährlich stattfindende PUNKT-Festival.

Angenehm aufgefallen sind mir auch die Alben des Drummers Erland Dahlen. Ganz im Gegensatz zur deutschen Jazzszene verfügt Norwegen über etliche sehr gute Schlagzeuger und Perkussionisten, man denke nur an Thomas Strønen oder Audun Kleive. Vielleicht mag es damit zusammenhängen, dass Norwegen wegen seines Reichtums an Bodenschätzen, vor allem Erdöl, als glücklichstes Land der Welt gilt – sofern Sie der Meinung sein sollten, dass Geld glücklich macht, ich nicht. Stolz kann jedenfalls Erland Dahlen darauf verweisen, dass er seit Mitte der Neunziger Jahre schon auf 130 Alben mitgewirkt hat. In den letzten Jahren wurde er häufig in der Band des Trompeters Nils Petter Molvær gesichtet.

Stephan Meidell, Jahrgang 1982 ist von Hause aus Gitarrist mit klassischer Vorbildung, aber nicht nur. Meidell hat sein Instrumentarium beständig erweitert – ähnlich wie sein älterer Kollege Eivind Aarset. Stephan liebt präparierte Klänge, elektronische Verfremdungen und die Kreation von Klangskulpturen. Auch für das, was hierzulande mit dem schrecklichen Begriff Krautrock in den 70er Jahren vertrieben und vom etablierten Musikbusiness kaum zur Kenntnis genommen wurde, hegt Meidell reges Interesse. Damit nicht genug, betätigt er sich auch als Musikjournalist und – sorry, aber ich mag dieses Wort überhaupt nicht-: Kurator für neue experimentelle Musik.

"Ich brauche Musik um zu arbeiten, um inspiriert und mir Dingen bewusst zu werden, die in der Vergangenheit passiert sind; mich daran zu erinnern, wie reich die menschliche Kultur und Geschichte ist, um mich offener zu machen und frischen Mut zu schöpfen auch an grauen Tagen. Musik kann heilen, sie kann bewirken, dass man Probleme vergisst und Krankheiten besiegt." Nachdem ich nochmal alles gehört habe, was ich von dem Multiinstrumentalisten Stein Urheim finden konnte, kam ich zu dem Schluss, dass seine Musik mit den Jahren nicht einfach besser geworden ist; so fand ich auf seinen frühen Alben sehr interessante Ansätze, die er später nicht weiter verfolgte und woanders hin driftete. Das Ende einer Dekade ist häufig eine interessante Zeit für Leute, die mit Klängen experimentieren. Urheim legte 2009 sein Debüt "Three Sets Of Music" vor, danach gab es einige Preise, es folgten Tourneen, weitere interessante Alben, mit Titeln wie "Tagtraum-Gemeinschaft", "Tagtraum-Zwilling", "Bärenfarm" oder auch – bitte anschnallen - "Für Individuen angesichts des Terrors der kosmischen Einsamkeit". Doch wie Bo Diddley schon sang: "Don't judge a book by looking at the cover" – beurteile kein Buch, indem du auf den Umschlag starrst. Die bisher vier Soloalben von Stein Urheim für das innovative Plattenlabel Hubro seien hiermit ausdrücklich empfohlen und haben auch noch schöne Covers! Last not least: "Lazuli" und die zerklüfteten Soundscapes, die Hilde Marie Holsen vornehmlich angeregt durch die Bildende Kunst mit ihrer Trompete akustisch oder elektronisch verfremdet malt.

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Plattentipps:

Erlend Apneseth Trio, "Ǻra"

Frode Haltli, “Avant Folk”

Stephan Meidell, “Metrics”

Stein Urheim, “Utopian Tales”

Nils Økland's Band, “Lysning”

Erik Honoré, “Unrest”

Erland Dahlen, “Clocks”

Hilde Marie Holsen, “Lazuli”

Kontakt: www.hubromusic.com